Nazis.

„Ich bin Schweizer, aber den Dialekt habe ich abgelegt.“ C. K.

Christian Kracht erschien mir, wie ich schon in der nächtlichen SMS sagte, in meinen Träumen. Dort saß er in meinem Zimmer und probierte meine Klamotten an; insbesondere eine Jeans-Jacke, die er unbedingt vorne zuknöpfen wollte. Dann sagte er zu mir, ich sollte doch mal in die Küche gehen und B. begrüßen. Also ging ich in die Küche und sagte zu einer Toten, die B. ja nun mal war: „Hallo. Gehts...“ und ein wenig dubios: „...gut?“
Sie lächelte nur und zerbröselte ein wenig.

Christian Kracht wollte, dass ich Bücher schreibe und ihm später ein paar signiere. Er meinte, ich sollte nur mir oder an mich glauben und niemandem sonst. Er wüsste nicht, wie ein Mensch wie ich auf die Idee käme, dass etwas, das ebendieser Mensch hervorbringt, schlecht wäre. Nein, ich leide nur, sagt er in einem Fort.

Aber was nützt es, wenn ich es nicht mit meinem Lebensstil und Gefühl vereinbaren kann, dass ihr, die ihr da seid und vor allem liegt um diese fragwürdige Tageszeit, so ausgesprochen dumm und ekelhaft seid. Diese Frage stelle ich mir schon seit Jahren. Quasi seit ich das Licht (wessen Welt) erblickte und Fotos, Pizza, Geburtstage, Lächeln und dergleichen boykottierte. Ich will nicht banal klingen, nur ohne Umschweife auf den Punkt kommen, der mir schon seit langer Zeit geradezu klar entgegenschwebt und partiell vergiftet ist. Mag heißen, er hat einen giftigen Beigeschmack. Toxisch wie Almond, bitter oder wie auch immer man dazu sagt.

Meine Gedanken wurden soeben elimiert.

24.3.10 06:47

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